PISA und seine Folgen in Deutschland, Österreich und der Schweiz

PISA und seine Folgen in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Labudde, Peter, Schecker, Horst & Haagen-Schützenhöfer, Claudia

Beitrag auf der GDCP-Jahrestagung 2016

Bereits die erste PISA-Studie (2000) wie auch die folgenden Studien stießen in Öffentlichkeit und Wissenschaft auf große Resonanz. Sie lösten heftige Diskussionen aus, führten zu bildungspolitischen Massnahmen, Forschungsprogrammen, Modellversuchen, Unterrichts- und Schulentwicklungsprojekten. Stichwortartig seien genannt Bildungsstandards, Kompetenzmodelle, Bildungsmonitoring, Vergleichsarbeiten, Zentralabitur. PISA trug zu einer neuen Sicht auf Unterricht bei. Die Sicht wurde den Beteiligten, d.h. Lehrenden, Lernenden, Eltern und Fachdidaktikern/innen, z.T. „aufgedrängt“, ohne die Frage zu stellen, ob sie die PISA-Sicht teilen. Im Workshop gehen wir der Frage nach, welche Massnahmen und Folgen PISA auf den Ebenen naturwissenschaftlicher Unterricht und fachdidaktische Forschung ausgelöst hat. Nach drei Einstiegsreferaten zur Situation in Deutschland, Österreich und der Schweiz diskutieren die Teilnehmenden in Interessensgruppen. Sie wählen jeweils ein Diskussionsthema, loten Chancen und Potenziale, Schwierigkeiten und Herausforderungen von „PISA und seine Folgen“ aus.

Referenz:

Labudde, Peter, Schecker, Horst & Haagen-Schützenhöfer, Claudia (2017). PISA und seine Folgen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. In: C. Maurer (Hrsg.), Implementation fachdidaktischer Innovation im Spiegel von Forschung und Praxis. Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik, Jahrestagung in Zürich 2016. (S. 55). Universität Regensburg

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