Physikalisch-mathematische Modellierung und Studienerfolg

Physikalisch-mathematische Modellierung und Studienerfolg

Müller, Joachim, Fischer, Hans E. , Borowski, Andreas & Lorke, Axel

Beitrag auf der GDCP-Jahrestagung 2016

Das Projekt will Prädiktoren für den Studienerfolg im Fach Physik und den Bauingenieurwissenschaften identifizieren, um die hohen Abbruchquoten in diesen Fächern erklären zu können. Es gibt Hinweise, dass hauptsächlich die mathematischen Anforderungen der Studierenden in den ersten Semestern oft als zu schwer bewertet werden. Aus diesem Grund werden das fachliche und mathematische Vorwissen sowie die Fähigkeit zur mathematischen Modellierung erhoben. Diese Fähigkeit beschreibt die bidirektionale Transformation zwischen fachlichen und mathematischen Repräsentationen beim Lösen von Aufgaben, die als wichtiger Faktor für Studienerfolg angesehen wird. Exemplarisch für die Physik werden der theoretische Hintergrund, das Design und die Validierung eines Tests für mathematische Modellierung der längsschnittlichen Erhebung mit drei Messzeitpunkten präsentiert. Daten zum ersten Messzeitpunkt der Pilotierung deuten für die Tests zum mathematischen Vorwissen, zum physikalischen Vorwissen und zur Modellierungsfähigkeit (N = 71 bis 243, EAP Rel. = .71 bis .88) auf eine gute Messgenauigkeit hin.

Referenz:

Müller, Joachim, Fischer, Hans E. , Borowski, Andreas & Lorke, Axel (2017). Physikalisch-mathematische Modellierung und Studienerfolg. In: C. Maurer (Hrsg.), Implementation fachdidaktischer Innovation im Spiegel von Forschung und Praxis. Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik, Jahrestagung in Zürich 2016. (S. 75). Universität Regensburg

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