Probleme bei der Bearbeitung chemischer Rechenaufgaben

Probleme bei der Bearbeitung chemischer Rechenaufgaben

Kimpel, Lennart & Sumfleth, Elke

Beitrag auf der GDCP-Jahrestagung 2016

Die Klausuren der Studieneingangsphase, die Chemiestudierenden besonders Probleme bereiten, weisen einen hohen Mathematisierungsgrad auf. Bislang wurden die Probleme durch die Mathematisierung in der Chemie jedoch nur wenig erforscht. Höner (1996) konnte zeigen, dass ein chemischer Kontext zu einer starken Reduktion der Lösungswahrscheinlichkeit von Rechenaufgaben führt. Ein Fehlen von chemischem Verständnis stellten Goldhausen und Di Fuccia (2015) in diesem Zusammenhang fest. Hauptziel der als Querschnittsstudie angelegten Untersuchung ist daher die Identifikation verschiedener schwierigkeitserzeugender Faktoren bei der Bearbeitung chemischer Rechenaufgaben. Durch die Verwendung verschiedener Tests (mathematische Fähigkeiten, chemisches Rechnen, Formelkenntnis, Erkennen der benötigten Formel sowie Fachwissen) konnten mehrere Problembereiche festgestellt werden: So bereiten sowohl der Einsatz mathematischer Fähigkeiten in der Chemie als auch die Kenntnis und der Umgang mit Formeln Probleme. Außerdem wurden Begleitinstrumente zur weitergehenden Analyse herangezogen.

Referenz:

Kimpel, Lennart & Sumfleth, Elke (2017). Probleme bei der Bearbeitung chemischer Rechenaufgaben. In: C. Maurer (Hrsg.), Implementation fachdidaktischer Innovation im Spiegel von Forschung und Praxis. Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik, Jahrestagung in Zürich 2016. (S. 79). Universität Regensburg

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