Untersuchung von Einflussfaktoren auf den Erfolg im Chemiepraktikum

Untersuchung von Einflussfaktoren auf den Erfolg im Chemiepraktikum

Elert, Thomas & Walpuski, Maik

Beitrag auf der GDCP-Jahrestagung 2016

Laborpraktika an Universitäten stehen häufig in der Kritik die an sie gestellten Ziele nicht erreichen zu können. So sind Chemie-Studierende oft nicht in der Lage, Bezüge zwischen Fachwissen und praktischen Erfahrungen herzustellen. Ein defizitäres Vorwissen über die Inhalte in diesen Domänen kann dafür ein tragender personenbezogener Faktor sein. Darüber hinaus können unterschiedliche Erwartungshaltungen an die Ziele laborpraktischen Arbeitens zwischen Lehrenden und Studierenden dazu führen, dass die Lerngelegenheiten im Labor nicht optimal genutzt werden, da die subjektive Wahrnehmung von Zielen das Handeln in einer Lernsituation maßgeblich prägt. Die Setzung von Lernzielen und die daraus resultierende Passung stellen einen strukturellen Faktor dar. In einer Pilotstudie wurden Testinstrumente für die systematische Untersuchung von Vorwissen (individueller Faktor), Zielorientierung (struktureller Faktor) und Praktikumserfolg an Erstsemesterstudierenden im Lehramt Chemie erprobt und deren Testgüte bestimmt. Darüber hinaus werden erste Ergebnisse zu deren Zusammenhang berichtet.

Referenz:

Elert, Thomas & Walpuski, Maik (2017). Untersuchung von Einflussfaktoren auf den Erfolg im Chemiepraktikum. In: C. Maurer (Hrsg.), Implementation fachdidaktischer Innovation im Spiegel von Forschung und Praxis. Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik, Jahrestagung in Zürich 2016. (S. 87). Universität Regensburg

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