Erste Evaluation eines Unterrichtskonzepts auf Basis des Elektronengasmodells

Erste Evaluation eines Unterrichtskonzepts auf Basis des Elektronengasmodells

Burde, Jan-Philipp & Wilhelm, Thomas

Beitrag auf der GDCP-Jahrestagung 2016

Die Vorstellung vieler SchülerInnen in der Sek I von Stromkreisen ist maßgeblich vom Strombegriff geprägt, während die Spannung von vielen lediglich als Eigenschaft des Stroms wahrgenommen wird. Das Elektronengasmodell versucht auf den Erfolgen bisheriger Potenzialansätze aufzubauen, indem das elektrische Potenzial mit dem „elektrischen Druck“ in einem Leiter verglichen und die Spannung dann als „elektrischer Druckunterschied“ eingeführt wird. Aufbauend auf mit Hilfe von Akzeptanzbefragungen gewonnen Erkenntnissen wurde ein neues Unterrichtskonzept für die Sek I entwickelt, das im Schuljahr 2015/16 mit mehreren Schulklassen evaluiert wird. Als Testinstrument wird der zweistufige Multiple-Choice-Test von Urban-Woldron im Pre-Post-Design verwendet, der eine detaillierte Erhebung des Schülerverständnisses von Basiskonzepten zum elektrischen Stromkreis erlaubt. Zusätzlich werden die teilnehmenden LehrerInnen auch qualitativ zu ihren Erfahrungen mit dem neuen Konzept befragt. Im Vortrag werden die Grundzüge des neuen Unterrichtskonzepts sowie erste Evaluationsergebnisse vorgestellt.

Referenz:

Burde, Jan-Philipp & Wilhelm, Thomas (2017). Erste Evaluation eines Unterrichtskonzepts auf Basis des Elektronengasmodells. In: C. Maurer (Hrsg.), Implementation fachdidaktischer Innovation im Spiegel von Forschung und Praxis. Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik, Jahrestagung in Zürich 2016. (S. 115). Universität Regensburg

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