Wie Physiklehrkräfte Schülertexte beurteilen – Instrumententwicklung

Wie Physiklehrkräfte Schülertexte beurteilen – Instrumententwicklung

Feser, Markus Sebastian & Höttecke, Dietmar

Beitrag auf der GDCP-Jahrestagung 2016

Die Diagnostik schriftlicher Schülerleistungen ist ein wichtiger Teil der täglichen Arbeit von Physiklehrkräften. Dennoch liegt keine belastbare empirische Evidenz aus der fachdidaktischen Forschung darüber vor, wie Physiklehrkräfte bei der Beurteilung von Leistungsaufgaben vorgehen, welche Logiken sie befolgen und welche Maßstäbe sie anwenden. Eine Konfundierung fachlicher und sprachlicher Leistungsurteile lässt sich jedoch begründet vermuten. Zur Untersuchung dieser Vermutung, haben wir in einem mehrstufigen Verfahren ein Testinstrument für Physiklehrkräfte entwickelt. Es besteht aus Think-Aloud-Aufgaben, die einer realen Korrigiersituation möglichst nahe kommen und einem Postinterview. In den Think-Aloud-Aufgaben werden Lehrkräfte gebeten zu einer Leistungsaufgabe einen Erwartungshorizont ihren Gewohnheiten entsprechend zu erstellen. Anschließend urteilen die Lehrkräfte mit Hilfe ihres Erwartungshorizonts über vier kontrastierende Schülerlösungen. Unser Beitrag informiert über die Entwicklung des Testinstruments und berichtet Ergebnisse.

Referenz:

Feser, Markus Sebastian & Höttecke, Dietmar (2017). Wie Physiklehrkräfte Schülertexte beurteilen – Instrumententwicklung. In: C. Maurer (Hrsg.), Implementation fachdidaktischer Innovation im Spiegel von Forschung und Praxis. Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik, Jahrestagung in Zürich 2016. (S. 123). Universität Regensburg

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