Naturwissenschaften lernen im Anthropozän

Naturwissenschaften lernen im Anthropozän

Niebert, Kai

Beitrag auf der GDCP-Jahrestagung 2016

Aufbauend auf Erkenntnissen aus verschiedenen Disziplinen verfestigen sich die Belege, dass die Erde im Anthropozän, der Menschenzeit, angekommen ist. Dieses Symposium geht der Frage nach, was diese Erkenntnis für naturwissenschaftlichen Unterricht bedeutet und wie das Anthropozänkonzept für die Einbindung von Nachhaltigkeitskontexten im Rahmen bestehender Curricula fruchtbar gemacht werden kann. Dafür wird u.a. aufgezeigt, wie sich verschiedene Elemente des Anthropozänkonzeptes, wie das Konzept der planetaren Grenzen (Rockström et al. 2009), das Verstehen einer nature of research (WBGU 2011) oder auch die große Beschleunigung (Steffen et al. 2016) nutzen lassen.

Die Beiträge des Symposiums umfassen Forschungsarbeiten zum Verstehen von Stoffflüssen am Beispiel von Medikamentenströmen (Bente Orth), dem Verstehen naturwissenschaftlicher Aspekte der Energiewende (Sybille Hüfner), der Analyse von unbewussten Bewertungsstrukturen in Anthropozänkontexten (Mathis Kückens) und der Rolle von Naturwissenschaften im Anthropozän (Thorsten Kosler).

Referenz:

Niebert, Kai (2017). Naturwissenschaften lernen im Anthropozän. In: C. Maurer (Hrsg.), Implementation fachdidaktischer Innovation im Spiegel von Forschung und Praxis. Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik, Jahrestagung in Zürich 2016. (S. 127). Universität Regensburg

Den Beitrag können Sie hier als pdf herunterladen.

Der gesamte Tagungsband, in dem dieser Beitrag erschienen ist, ist ebenfalls verfügbar: Tagungsband herunterladen