Sind Lesegeschichten interessanter für Mädchen als für Jungen?

Sind Lesegeschichten interessanter für Mädchen als für Jungen?

Reschke, Tim, Koenen, Jenna & Sumfleth, Elke

Beitrag auf der GDCP-Jahrestagung 2016

Neue Lernmaterialien zur Anregung des Interesses, zum Beispiel in Form von Lesegeschichten, gewinnen immer mehr an Bedeutung. Daher wurde eine Lesegeschichte zum Thema Alkalimetalle entwickelt und im Rahmen einer Interventionsstudie im Pre-post-follow-up-Design in der Sekundarstufe I an Realschulen und Gymnasien vergleichend zu einem Sachtext mit gleichen Inhalten eingesetzt. Die Ergebnisse zeigen, dass Mädchen im Vergleich zu Jungen weniger am Fach interessiert sind, allerdings stärker an der Lesegeschichte. Insgesamt lernen die Mädchen dadurch länger mit der Geschichte, auch im Vergleich zum Sachtext. Des Weiteren haben die Mädchen eine höhere Lesemotivation und schätzen die Struktur der Geschichte besser ein. Im Bereich des Fachwissens zeigen sich bei beiden Geschlechtern Wissenszuwächse. Im Rahmen eines Vortrages sollen die Ergebnisse sowie die Folgen für den Chemieunterricht ausführlich diskutiert werden.

Referenz:

Reschke, Tim, Koenen, Jenna & Sumfleth, Elke (2017). Sind Lesegeschichten interessanter für Mädchen als für Jungen?. In: C. Maurer (Hrsg.), Implementation fachdidaktischer Innovation im Spiegel von Forschung und Praxis. Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik, Jahrestagung in Zürich 2016. (S. 170). Universität Regensburg

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