Kontexte und ihre Wirkung auf das Interesse von Jungen und Mädchen

Kontexte und ihre Wirkung auf das Interesse von Jungen und Mädchen

Habig, Sebastian, Vorst, Helena van & Sumfleth, Elke

Beitrag auf der GDCP-Jahrestagung 2016

Bisherige Forschung im Bereich des kontextbasierten Lernens belegt interessensförderliche Effekte kontextualisierter Lernumgebungen im naturwissenschaftlichen Unterricht, wohingegen keine einheitlichen Ergebnisse bezüglich der Lernleistung von Schülerinnen und Schülern berichtet werden (Bennett, Lubben & Hogarth, 2007). Darüber hinaus kann festgestellt werden, dass Jungen und Mädchen die Interessantheit von Kontexten unterschiedlich bewerten (Sjøberg & Schreiner, 2010). Dieser Beitrag stellt die Ergebnisse eines Forschungsprojektes dar, in dessen Rahmen Schülerinnen und Schüler mit verschieden kontextualiserten Aufgaben gelernt haben. Durch die gezielte Variation von Kontextmerkmalen, Fachinhalten und dem Aufgabenformat sind Rückschlüsse auf die Wirkung von Kontexten auf affektive und kognitive Faktoren möglich. Die Ergebnisse der Studie legen nahe, dass besondere Kontexte sowohl bei Jungen als auch bei Mädchen zu höherem situationalen Interesse führen als alltägliche Kontexte. Allerdings scheint hohes situationales Interesse nur bei Mädchen zu einem erhöhten Lernzuwachs zu führen.

Referenz:

Habig, Sebastian, Vorst, Helena van & Sumfleth, Elke (2017). Kontexte und ihre Wirkung auf das Interesse von Jungen und Mädchen. In: C. Maurer (Hrsg.), Implementation fachdidaktischer Innovation im Spiegel von Forschung und Praxis. Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik, Jahrestagung in Zürich 2016. (S. 178). Universität Regensburg

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