Unterrichtsbezogene Orientierungen von Physik-Lehramtsstudierenden

Klinghammer, Jens, Rabe, Thorid & Krey, Olaf

Beitrag auf der GDCP-Jahrestagung 2016

Forschungsergebnisse (Fischler 2000) deuten darauf hin, dass sich angehende Physiklehrkräfte beim Unterrichten an der eigenen Schulerfahrung orientieren. Gleichzeitig wird im Rahmen des strukturtheoretischen Ansatzes zur Lehrerprofessionalität die Notwendigkeit eines berufsbiografischen, reflexiven Erfahrungswissens als Teil des Lehrerwissens betont (Helsper 2007). Als besonders geeignete Lerngelegenheiten im Rahmen des Studiums gelten dabei Praxisphasen. Die Rekonstruktion dieses Erfahrungsraumes und der damit verbundenen handlungsleitenden Orientierungen ermöglichen den Zugang zu Denk- und Handlungsweisen (zukünftiger) Lehrpersonen. Ziel dieser Fallstudie ist es daher, unterrichtsbezogene Orientierungen von Physik-Lehramtsstudierenden zum Lehren und Lernen sowie zur Rolle des Experiments im Physikunterricht im Kontext dieser ersten Praxiserfahrung zu rekonstruieren. Als Datengrundlage dienen narrative Interviews und es wird ein rekonstruktives Auswertungsverfahren in Anlehnung an die dokumentarische Methode angewandt (Nohl 2012). Das Design und erste Ergebnisse werden vorgestellt.

Referenz:

Klinghammer, Jens, Rabe, Thorid & Krey, Olaf (2017). Unterrichtsbezogene Orientierungen von Physik-Lehramtsstudierenden. In: C. Maurer (Hrsg.), Implementation fachdidaktischer Innovation im Spiegel von Forschung und Praxis. Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik, Jahrestagung in Zürich 2016. (S. 222). Universität Regensburg

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