Einfluss epistemischer Überzeugung auf Planungsprozesse im Lern-Labor

Einfluss epistemischer Überzeugung auf Planungsprozesse im Lern-Labor

Smoor, Steffen & Komorek, Michael

Beitrag auf der GDCP-Jahrestagung 2016

Lehr-Lern-Labore reduzieren bestimmte Komplexitäten der unterrichtlichen Situation und können damit als innovatives Element in der MINT-Lehrerbildung helfen, theoretisches fachdidaktisches Wissen und Praxiserfahrungen zu verknüpfen. Welche Prozesse dabei im Detail ablaufen, wird in einem Verbund-Projekt, gefördert durch die Deutsche Telekom Stiftung, untersucht. Im Oldenburger Teilprojekt wird u.a. erkundet, wie ein reguläres fachdidaktischen Modul im Master so weiterentwickelt werden kann, dass Studierende Planungs-, Diagnose- und Reflexionskompetenz aufbauen, die erfolgreiche Lernprozesse bei Schüler*innen zu unterstützen. Es zeigt sich, dass insbesondere die Diagnosekompetenz Studierender stark variiert und davon beeinflusst ist, von welchen Überzeugungen Studierende bzgl. des Denkens, Lernens, Begründens etc. ihrer Schüler*innen ausgehen. Im Vortrag wird über diese Überzeugungen bzgl. erwartbarer kognitiver Prozesse und mentaler Modelle bei Schüler*innen und über den Einfluss dieser Überzeugungen auf Planungs- und Diagnose-/Reflexionsprozesse berichtet.

Referenz:

Smoor, Steffen & Komorek, Michael (2017). Einfluss epistemischer Überzeugung auf Planungsprozesse im Lern-Labor. In: C. Maurer (Hrsg.), Implementation fachdidaktischer Innovation im Spiegel von Forschung und Praxis. Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik, Jahrestagung in Zürich 2016. (S. 260). Universität Regensburg

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