Entwicklung prozessbezogener Kompetenzen – eine videogestützte Analyse

Entwicklung prozessbezogener Kompetenzen – eine videogestützte Analyse

Vorholzer, Andreas, Hägele, Jörn Jonathan & Aufschnaiter, Claudia von

Beitrag auf der GDCP-Jahrestagung 2016

Experimentieren ist eine wichtige Methode des Physikunterrichts, die u. a. zum Aufbau prozessbezogener Kompetenzen beitragen soll. Hierbei stellt sich u. a. die Frage, ob Schüler diese Kompetenzen bereits beim Durchführen von Versuchen entwickeln (impliziter Ansatz), oder ob die zugehörigen Konzepte im Unterricht gezielt aufgebaut und geübt werden müssen (expliziter Ansatz). Studien zeigen, dass beide Ansätze lernwirksam sein können. Sie basieren jedoch i. d. R. auf schriftlichen Prä-Post-Vergleichen und liefern daher kaum Erkenntnisse darüber, wie die Entwicklung prozessbezogener Kompetenzen bei Schülern verläuft und in welcher Weise explizit/implizit strukturierte Lernaufgaben diese Entwicklung fördern. Um diese Fragen zu untersuchen, werden in der vorgestellten Studie die Lernprozesse von N=95 Schülern bei der Bearbeitung von explizit/implizit strukturierten Lernaufgaben zu den Kompetenzen – Fragen formulieren, Untersuchungen planen, Daten auswerten – videogestützt untersucht. Im Vortrag werden methodische Ansätze zur Analyse prozessbezogener Lernprozessen vorgestellt und erste Ergebnisse berichtet.

Referenz:

Vorholzer, Andreas, Hägele, Jörn Jonathan & Aufschnaiter, Claudia von (2017). Entwicklung prozessbezogener Kompetenzen – eine videogestützte Analyse. In: C. Maurer (Hrsg.), Implementation fachdidaktischer Innovation im Spiegel von Forschung und Praxis. Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik, Jahrestagung in Zürich 2016. (S. 288). Universität Regensburg

Den Beitrag können Sie hier als pdf herunterladen.

Der gesamte Tagungsband, in dem dieser Beitrag erschienen ist, ist ebenfalls verfügbar: Tagungsband herunterladen