Einfluss der Auswertephase von Experimenten im Physikunterricht

Einfluss der Auswertephase von Experimenten im Physikunterricht

Muth, Laura & Erb, Roger

Beitrag auf der GDCP-Jahrestagung 2016

Vor- und Nachbereitung von Experimenten und deren Einbettung in den Unterrichtsverlauf haben einen großen Einfluss auf die Qualität des Unterrichts (Tesch & Duit, 2004). Allerdings gibt es wenige Studien, die sich mit der Struktur dieser Phasen befassen. Eine Studie von Winkelmann (2014) konnte zeigen, dass Lernende auch bei der Auswertung des Experiments noch dazulernen. An diesem Punkt setzt unser Forschungsprojekt an. Es geht der Frage nach, wie die Auswertephase von Experimenten strukturiert sein sollte, um bestmögliche Ergebnisse beim Fachwissenszuwachs und dem Zuwachs an experimenteller Kompetenz zu erzielen. Dazu wird zwischen drei Variationen der Auswertungsphase unterschieden: 1) Auswertung im Plenum, 2) angeleitete Auswertung und 3) selbstständige Auswertung. Des Weiteren sollen die Überzeugungen der Lehrkräfte miterhoben werden. Motivation hierfür bietet erneut die Studie von Winkelmann (2014), welche zeigt, dass der Einfluss der Lehrperson bedeutsam ist.

Die Ergebnisse der Pilotstudie, sowie die Konsequenzen für die Hauptstudie sollen in dem Vortrag präsentiert werden.

Referenz:

Muth, Laura & Erb, Roger (2017). Einfluss der Auswertephase von Experimenten im Physikunterricht. In: C. Maurer (Hrsg.), Implementation fachdidaktischer Innovation im Spiegel von Forschung und Praxis. Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik, Jahrestagung in Zürich 2016. (S. 296). Universität Regensburg

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