Messunsicherheiten in graphischen Auswertungen

Messunsicherheiten in graphischen Auswertungen

Hamacher, John, Nikodemus, Lena & Heinke, Heidrun

Beitrag auf der GDCP-Jahrestagung 2016

In physikalischen Praktika setzen sich viele Studierende mit Messunsicherheiten am intensivsten in der meist langen Phase der Datenauswertung zu Hause auseinander. Dabei zeigen Studien, dass sie dort häufig Schwierigkeiten mit Messunsicherheiten im Allgemeinen (Heinicke, 2012) und mit den in Praktika wichtigen graphischen Auswertungen im Speziellen haben (Schwarz et al., 2014). Ein großes Hindernis bei der Erforschung dieser Problematik bestand bisher in den Rahmenbedingungen des Praktikumsalltags, in denen eine ökologisch valide Untersuchung dieser wichtigen Phase nur schwer realisierbar war.

Im Vortrag wird ein Studiendesign vorgestellt, das durch Smartpen- und Screencast-Aufnahmen diese Art von Untersuchung ermöglicht. In einer Pilotstudie im Physikpraktikum für Studierende der Biologie wurde für 6 Studierendenpaare die Versuchsberichtserstellung für je 3 Versuche vollständig erfasst. In diesem Datensatz wurden die graphischen Auswertungen und ihre Entstehung hinsichtlich der Berücksichtigung von Messunsicherheiten analysiert, wovon erste Ergebnisse präsentiert werden.

Referenz:

Hamacher, John, Nikodemus, Lena & Heinke, Heidrun (2017). Messunsicherheiten in graphischen Auswertungen. In: C. Maurer (Hrsg.), Implementation fachdidaktischer Innovation im Spiegel von Forschung und Praxis. Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik, Jahrestagung in Zürich 2016. (S. 308). Universität Regensburg

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