Symposium: Experimentelle Kompetenzen in den Naturwissenschaften (ExKoNawi)

Symposium: Experimentelle Kompetenzen in den Naturwissenschaften (ExKoNawi)

Metzger, Susanne & Gut, Christoph

Beitrag auf der GDCP-Jahrestagung 2016

Im Rahmen des Projekts ExKoNawi wurde ein Modell zur Diagnose und Förderung experimenteller Kompetenzen entwickelt. Das interdisziplinäre Strukturmodell basiert auf der Unterscheidung verschiedener Typen experimenteller Probleme, deren Bearbeitung unterschiedliche Problemlösestrategien erfordert. Zu den vier Problemtypen „kategoriengeleitetes Beobachten“, „skalenbasiertes Messen“, „effektbasiertes Vergleichen“ und „fragengeleitetes Untersuchen“ wurden separate a priori-Progressionsmodelle entwickelt und insgesamt 24 hands-on Aufgaben erarbeitet. Nachdem zwei Teilvalidierungen mit je drei Experimentieraufgaben zu je zwei Problemtypen durchgeführt wurden (Gut et al., 2014; Hild et al., 2015; Metzger et al., 2014), wurde das Modell mit weiteren je drei Experimentieraufgaben pro Problemtyp validiert (Beitrag Gut et al.). Zusätzlich wurde die Konstruktvalidität für „effektbasiertes Vergleichen“ geprüft (Beitrag Hild et al.). Anschließend wurde der ExKoNawi-Experimentiertest so überarbeitet, dass er nun in einer groß angelegten Studie validiert werden kann (Beitrag Möschler et al.).

Referenz:

Metzger, Susanne & Gut, Christoph (2017). Symposium: Experimentelle Kompetenzen in den Naturwissenschaften (ExKoNawi). In: C. Maurer (Hrsg.), Implementation fachdidaktischer Innovation im Spiegel von Forschung und Praxis. Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik, Jahrestagung in Zürich 2016. (S. 324). Universität Regensburg

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