Messung repräsentationaler Kohärenzfähigkeit: Theorie und Praxis

Messung repräsentationaler Kohärenzfähigkeit: Theorie und Praxis

Scheid, Jochen & Müller, Andreas

Beitrag auf der GDCP-Jahrestagung 2016

Empirische Forschungsergebnisse belegen, dass die Nutzung von einzelnen und multiplen Repräsentationen und deren Verbindungen wesentlich dazu beiträgt, ein angemessenes Verständnis naturwissenschaftlicher Phänomene und Konzepte zu erreichen. Die Literatur zeigt jedoch, dass Lernende wenig kompetent mit multiplen Repräsentationsformen (MRn) umgehen können. Insbesondere die Fähigkeiten, Informationen innerhalb oder zwischen MRn adäquat auf einander beziehen, ineinander übersetzen, vergleichen oder ändern zu können (repräsentationale Kohärenzfähigkeit) spielen eine zentrale Rolle für deren Nutzung als domänenspezifisches Denkwerkzeug. Für die Themen der Physik mangelt es aber noch an Diagnoseinstrumenten für RKF. Daher wurde ein Testinstrument für das an MR reiche Thema Strahlenoptik entwickelt. Die theoretische Basis wird vorgestellt und diskutiert (verschiedene Verbindungstypen zw. MRn, Querverbindungen zum prozeduralen Wissen, zum Komplexitätsbegriff, u.a.m.), anschließend die Operationalisierung des Tests mit zwei Itemtypen, sowie die empirische Prüfung auf psychometrische Eignung.

Referenz:

Scheid, Jochen & Müller, Andreas (2017). Messung repräsentationaler Kohärenzfähigkeit: Theorie und Praxis . In: C. Maurer (Hrsg.), Implementation fachdidaktischer Innovation im Spiegel von Forschung und Praxis. Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik, Jahrestagung in Zürich 2016. (S. 348). Universität Regensburg

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