Neon ist doch eine Farbe! Ein Unterrichtsgespräch über den Atombau

Neon ist doch eine Farbe! Ein Unterrichtsgespräch über den Atombau

Abels, Simone, Heidinger, Christine, Koliander, Brigitte & Plotz, Thomas

Beitrag auf der GDCP-Jahrestagung 2016

Das fragend-entwickelnde Unterrichtsgespräch ist im naturwissenschaftlichen Unterricht eine gängige Praxis. Warum ist das so? Welches handlungsleitende Wissen lässt Lehrende als auch Lernende hartnäckig an dieser Gesprächsform festhalten?

Ausgehend von einem Fall – eine Chemiestunde zum Thema Atombau – wird dieser Frage unter Einsatz der Dokumentarischen Methode nachgegangen. Auf Basis von Videodaten und Transkripten des Lehrer-Schüler-Gesprächs werden zunächst die formale Struktur der Interaktion sowie der Fachinhalt herausgearbeitet. Anschließend werden die Orientierungsrahmen der Chemielehrerin sowie der Schüler_innen rekonstruiert, die ihr Handeln in dieser Unterrichtssituation leiten. Der Orientierungsrahmen der Lehrerin lässt erschließen, warum das fragend-entwickelnde Unterrichtsgespräch von ihr präferiert wird. Die Orientierungsrahmen der Schüler_innen helfen zu verstehen, warum sie bereitwillig an dieser Form des Unterrichtsgesprächs teilnehmen.

Inwiefern diese Gesprächsform in der untersuchten Unterrichtssituation zu fachlichem Verständnis führt, wird im Vortrag diskutiert.

Referenz:

Abels, Simone, Heidinger, Christine, Koliander, Brigitte & Plotz, Thomas (2017). Neon ist doch eine Farbe! Ein Unterrichtsgespräch über den Atombau. In: C. Maurer (Hrsg.), Implementation fachdidaktischer Innovation im Spiegel von Forschung und Praxis. Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik, Jahrestagung in Zürich 2016. (S. 356). Universität Regensburg

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