Professionswissen und Unterrichtsqualität: Wie aussagekräftig sind unsere Ergebnisse?

Professionswissen und Unterrichtsqualität: Wie aussagekräftig sind unsere Ergebnisse?

Cauet, Eva, Borowski, Andreas & Fischer, Hans E.

Beitrag auf der GDCP-Jahrestagung 2016

In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Tests zur Erhebung des Professionswissens von Physiklehrkräften entwickelt, das als wichtige Voraussetzung für gutes und erfolgreiches Unterrichten diskutiert wird. Obwohl die Handlungsrelevanz des explizierbaren Professionswissens nicht empirisch abgesichert ist, werden diese Tests oft mit dem Ziel eingesetzt, Aussagen über die Wirksamkeit der Lehrerausbildung zu treffen. Bevor die prädiktive Validität der Tests für gutes oder erfolgreiches Unterrichten nicht nachgewiesen wird, können diesbezüglich keine validen Aussagen getroffen werden. Wenige Studien untersuchen Zusammenhänge zwischen Professionswissen, Unterrichtsqualität und -erfolg. Zudem liefern diese Studien heterogene Ergebnisse, deren Interpretation mit zahlreichen Unsicherheiten verbunden ist. Im vorliegenden Beitrag werden am Beispiel einer Teilstudie aus ProwiN die Probleme dargestellt, die sich bei der Untersuchung der genannten Zusammenhänge ergeben. Diese werden in vielen Studien als Einschränkungen genannt, ihre Auswirkungen werden allerdings selten im Detail diskutiert.

Referenz:

Cauet, Eva, Borowski, Andreas & Fischer, Hans E. (2017). Professionswissen und Unterrichtsqualität: Wie aussagekräftig sind unsere Ergebnisse?. In: C. Maurer (Hrsg.), Implementation fachdidaktischer Innovation im Spiegel von Forschung und Praxis. Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik, Jahrestagung in Zürich 2016. (S. 372). Universität Regensburg

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