Interne Struktur einer Skala zu konstruktivistischem Unterrichten

Interne Struktur einer Skala zu konstruktivistischem Unterrichten

Koch, Alexander

Beitrag auf der GDCP-Jahrestagung 2016

In der Diskussion um die Effektivität geöffneter Lernumgebungen entstanden zwischen 2006 und 2007 unterschiedliche Auffassungen zum Verhältnis von konstruktivistischen, problem-basierten oder forschend-entdeckendem Lernen zu direkter Instruktion. Hmelo-Silver, Duncan und Chinn (2007) postulieren Konstruktivismus als Teil von sowohl geöffneten, als auch direktiven Unterrichtsansätzen. Im Vortrag wird die Konstruktion von Indikatoren konstruktivistisch orientierten Lehrens vorgestellt. Eine Bi-Faktoranalyse weist auf einen Generalfaktor sowie drei Subdimensionen hin. Spezifische Komponentenanalysen der Subdimensionen zeigen, dass die Subdimensionen in zwei Hauptkomponenten unterteilt werden können, die sich in der Führungsstrenge unterscheiden. Die Schlussfolgerung ist, dass konstruktivistisch orientiertes Unterrichtshandeln auf einem Kontinuum zwischen dem Aspektpaar implizite und explizite Führung betrachtet werden kann. Implizit besteht in der Bereitstellung von schwierig kontrollierbaren Lernmöglichkeiten, explizit in der Umsetzung von konkreten Massnahmen seitens der Lehrperson.

Referenz:

Koch, Alexander (2017). Interne Struktur einer Skala zu konstruktivistischem Unterrichten. In: C. Maurer (Hrsg.), Implementation fachdidaktischer Innovation im Spiegel von Forschung und Praxis. Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik, Jahrestagung in Zürich 2016. (S. 392). Universität Regensburg

Den Beitrag können Sie hier als pdf herunterladen.

Der gesamte Tagungsband, in dem dieser Beitrag erschienen ist, ist ebenfalls verfügbar: Tagungsband herunterladen