Zum Streben hochbegabter Kinder nach Erkenntnis und Selbstständigkeit

Zum Streben hochbegabter Kinder nach Erkenntnis und Selbstständigkeit

Bohn, Marcus & Welzel-Breuer, Manuela

Beitrag auf der GDCP-Jahrestagung 2016

Besonders und hoch Begabte zeigen ein ausgeprägtes Erkenntnis- und Selbstständigkeitsstreben. Wir wollen herausfinden, welche Faktoren eines naturwissenschaftlichen Lehr-Lernkontextes mit hoch begabten Grundschulkindern dieses Streben unterstützen bzw. behindern. Das Erkenntnis- und Selbständigkeitsstreben wird dazu im Sinne Lehwalds als Persönlichkeitsmerkmal habitueller Motiviertheit verstanden. Es zeigt sich in einem interaktionistischen Verhältnis des Kindes zum Lerngegenstand und/oder zur/m Lehrenden. Untersucht werden demnach Interaktionsprozesse, die in Folge Aktionen des Kindes, die Reaktion(en) des Lernkontextes auf diese Aktionen und wiederum die Reaktion des Kindes darauf zeigen. Die Untersuchung ist als qualitative Videostudie angelegt, in welcher in einem zweistufigen Analyseverfahren zunächst nutzbare Sequenzen gefiltert und diese in einem zweiten Schritt sequenzanalytisch untersucht werden. Erste Befunde erlauben Schlüsse hinsichtlich der Anforderungen an die Kommunikation mit begabten Kindern.

Referenz:

Bohn, Marcus & Welzel-Breuer, Manuela (2017). Zum Streben hochbegabter Kinder nach Erkenntnis und Selbstständigkeit. In: C. Maurer (Hrsg.), Implementation fachdidaktischer Innovation im Spiegel von Forschung und Praxis. Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik, Jahrestagung in Zürich 2016. (S. 396). Universität Regensburg

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