Ein epistemologischer Zugang zum Energiekonzept

Ein epistemologischer Zugang zum Energiekonzept

Michel, Hanno & Neumann, Irene

Beitrag auf der GDCP-Jahrestagung 2016

Schülerinnen und Schüler neigen oft zu einer substanzähnlichen Vorstellung von Energie. Diese steht jedoch im Gegensatz zu dem Bild von Energie, wie es an Schulen und Universitäten vermittelt wird. Energie ist demnach eine theoretische Größe, die sich zwar für eine Vielzahl von Phänomenen berechnen und damit vielfältig anwenden, aber nicht direkt beobachten oder messen lässt. Um einen Zugang zu einer solchen Vorstellung von Energie zu ermöglichen, ist es wichtig, neben den typischen fachphysikalischen auch epistemologische Aspekte des Energiekonzepts zu thematisieren. Der Vortrag geht darauf ein, welche epistemologischen Aspekte für ein adäquates Energieverständnis wichtig erscheinen und wie eine Annäherung an diese über Aspekte der „Nature of Science“ im Unterricht erfolgen kann. Des Weiteren gibt der Vortrag Einblick in eine Interventionsstudie mit etwa 200 Schülerinnen und Schülern der Oberstufe, in welcher die Wirksamkeit einer epistemologischen Herangehensweise an das Energiekonzept überprüft wurde.

Referenz:

Michel, Hanno & Neumann, Irene (2017). Ein epistemologischer Zugang zum Energiekonzept. In: C. Maurer (Hrsg.), Implementation fachdidaktischer Innovation im Spiegel von Forschung und Praxis. Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik, Jahrestagung in Zürich 2016. (S. 464). Universität Regensburg

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