Piktoriale Literalität und ihre Bedeutung für Problemlöseprozesse

Piktoriale Literalität und ihre Bedeutung für Problemlöseprozesse

Kobbe, Julia, Koenen, Jenna & Rumann, Stefan

Beitrag auf der GDCP-Jahrestagung 2016

Die piktoriale Literalität von Schülerinnen und Schülern (SuS) ist eine in ihrer Bedeutung für schulische sowie alltägliche Problemstellungen bislang wenig untersuchter Gegenstand. Gerade bei der Betrachtung naturwissenschaftlicher Lehrwerke fällt auf, dass diese in großem Maße bildgestützt sind. Die SuS müssen zwingend mit den verschiedensten bildlichen Codes umgehen, um die dort enthaltenen Informationen adäquat zu verarbeiten.

Zur Unterstützung von Realschülern der Jgst. 9 wurden zwei Trainingsprogramme zur Förderung der piktorialen Literalität entwickelt, die mit alltagsnahen bzw. mit naturwissenschaftlichen Beispielen arbeiten. Im Rahmen der vorgestellten Untersuchung werden die Veränderungen der piktorialen Literalität der SuS nach Durchlaufen der jeweiligen Trainingsprogramme im Umgang mit den behandelten Abbildungstypen diskutiert. In beiden Programmen zeigen sich signifikante Zuwächse der piktorialen Literalität. Weiter stehen Transfereffekte der zugewonnenen Kompetenz der SuS auf ausgewählte naturwissenschaftliche und alltagsnahe Problemlöseaufgaben im Fokus.

Referenz:

Kobbe, Julia, Koenen, Jenna & Rumann, Stefan (2017). Piktoriale Literalität und ihre Bedeutung für Problemlöseprozesse. In: C. Maurer (Hrsg.), Implementation fachdidaktischer Innovation im Spiegel von Forschung und Praxis. Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik, Jahrestagung in Zürich 2016. (S. 508). Universität Regensburg

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