Kulturelle Ausprägungen von Schülervorstellungen zur Wärme und Temperatur in Mosambik

Kulturelle Ausprägungen von Schülervorstellungen zur Wärme und Temperatur in Mosambik

Halar, Alberto Marcos & Laukenmann, Matthias

Beitrag auf der GDCP-Jahrestagung 2016

Es besteht weitgehender Konsens in der Physikdidaktik, dass vorunterrichtliche Vorstellungen (VV) den Lernprozess maßgeblich beeinflussen. In westlich und industriell geprägten Kulturen sind die VV gut untersucht, es gibt aber nur wenige Studien in anderen Kulturkreisen. Da soziokulturelle und sozial-konstruktivistische Perspektiven auf enge Beziehungen zwischen den VV und der Alltagskultur hinweisen, erscheint es lohnend, die VV auch in anderen als westlich geprägten Kulturen zu untersuchen. In einer Studie in Mosambik (Südost-Afrika) soll untersucht werden, ob sich die VV zu Wärme und Temperatur bei mosambikanischen Schülern der Klassenstufe sieben von den VV westlich und industriell geprägter Schüler unterscheiden. Um den selbst entwickelten Interviewleitfaden und die Interviewformen (8 Einzel- und 6 Gruppeninterviews) auf Praktikabilität und Ergiebigkeit zu testen, wurde eine Pilotstudie im Feld durchgeführt. An Hand der erhobenen Daten wurde inhaltsanalytisch ein erstes Kategoriensystem entwickelt und auf Reliabilität geprüft.

Referenz:

Halar, Alberto Marcos & Laukenmann, Matthias (2017). Kulturelle Ausprägungen von Schülervorstellungen zur Wärme und Temperatur in Mosambik. In: C. Maurer (Hrsg.), Implementation fachdidaktischer Innovation im Spiegel von Forschung und Praxis. Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik, Jahrestagung in Zürich 2016. (S. 580). Universität Regensburg

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