Schärfemutproben – Capsaicin im Kontext jugendlichen Risikoverhaltens

Schärfemutproben – Capsaicin im Kontext jugendlichen Risikoverhaltens

Prechtl, Markus

Beitrag auf der GDCP-Jahrestagung 2016

Im Rahmen des durch das HMWK geförderten Forschungsprojektes „No Risk – No Fun?!“ wurde eine umfangreiche Sichtung von YouTube-Videos (N = 2035) durchgeführt, um zu ermitteln, welche substanzspezifischen Mutproben Adoleszente ausführen. Es zeigte sich, dass orale Schärfemutproben besonders populär sind. Chili bzw. Capsaicin ist unter den Scharfstoffen die am häufigsten verwendete Substanz in YouTube-Mutproben. Zudem wurden Adulte in Interviews zu einer retrospektiven Betrachtung des eigenen Risikoverhaltens und zur Einschätzung des Verhaltens anderer aufgefordert. Der Fokus lag dabei insbesondere auf Gender-Aspekten. Das Poster präsentiert ausgewählte Befunde aus beiden Erhebungen, informiert über die Chemie des Capsaicins und offeriert Vorschläge für die Einbindung des Themas in den gesundheitserzieherischen Unterricht. Angeregt durch den Titel der Jahrestagung werden darüber hinaus die Potenziale der Einbindung von YouTube-Analysen in die fachdidaktische Forschung diskutiert.

Referenz:

Prechtl, Markus (2017). Schärfemutproben – Capsaicin im Kontext jugendlichen Risikoverhaltens. In: C. Maurer (Hrsg.), Implementation fachdidaktischer Innovation im Spiegel von Forschung und Praxis. Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik, Jahrestagung in Zürich 2016. (S. 620). Universität Regensburg

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