Studien-Praxis-Projekte – Schulentwicklung mit Lehramtsstudierenden

Studien-Praxis-Projekte – Schulentwicklung mit Lehramtsstudierenden

Henke, Andreas & Schecker, Horst

Beitrag auf der GDCP-Jahrestagung 2016

Universitäre Wissensbestände zu vernetzen und Lehramtsstudierende zu befähigen, diese in schulpraktischem Handeln reflexiv zu nutzen, ist ein Professionalisierungsziel der universitären Lehrerausbildung. Ob gängige Praxisphasen („Schulpraktika“) diese Zielperspektive des „Reflective Practitioner“ ausreichend anbahnen, ist umstritten. So bleibt eine ernsthafte Beteiligung der Studierenden an authentischer Schul- und Unterrichtsentwicklung zumeist aus. Mit Studien-Praxis-Projekten (SPP) soll diese Lücke geschlossen werden: In SPP entwickeln Teams von Masterstudierenden praktikable Lösungen zu von Schulen benannten Problemstellungen in Zusammenarbeit mit Lehrkräften und betreut durch Lehrende der Universität. In Begleitseminaren wird die Entwicklung eines professionell-reflexiven Selbstbildes angeregt. Studien-Praxis-Projekte sind Teil des Vorhabens „Schnittstellen Gestalten“ der Universität Bremen im Zuge der Qualitätsoffensive Lehrerbildung. Das Poster stellt die Konzeption, Zwischenergebnisse von SPP in den naturwissenschaftlichen Fächern sowie die geplante Begleitforschung dar.

Referenz:

Henke, Andreas & Schecker, Horst (2017). Studien-Praxis-Projekte – Schulentwicklung mit Lehramtsstudierenden. In: C. Maurer (Hrsg.), Implementation fachdidaktischer Innovation im Spiegel von Forschung und Praxis. Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik, Jahrestagung in Zürich 2016. (S. 652). Universität Regensburg

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