Projekt StoryTelling – Ausgewählte Aspekte der Evaluation

Projekt StoryTelling – Ausgewählte Aspekte der Evaluation

Heering, Peter

Beitrag auf der GDCP-Jahrestagung 2018

Das Projekt StoryTelling zielt darauf ab, durch das Erzählen von Geschichten im naturwissenschaftlichen Unterricht gerade auch Aspekte aus dem Bereich Nature of Science in Bildungsprozesse zu integrieren. Die wesentlichen Kennzeichen des Projekts sind zum einen die Geschichten, die aus der Geschichte der Naturwissenschaften entwickelt wurden. Zum anderen sollen diese Geschichten in adaptierter Form im Unterricht durch die Lehrkräfte erzählt werden. Vor diesem Hintergrund werden seit einigen Jahren regelmäßig Fortbildungen angeboten, in denen Lehrkräfte mit dem Prozess des Adaptierens und dem Erzählen vertraut gemacht werden.

Begleitend werden diese Fortbildungen evaluiert; hierbei wird ein Pre-Post-Follow up-Design verwendet. Im Rahmen des Vortrags werden zunächst knapp das Konzept der Fortbildungen vorgestellt, um anschließend ausgewählte Ergebnisse der Evaluation zu präsentieren.

Referenz:

Heering, Peter (2019). Projekt StoryTelling – Ausgewählte Aspekte der Evaluation . In: C. Maurer (Hrsg.), Naturwissenschaftliche Bildung als Grundlage für berufliche und gesellschaftliche Teilhabe. Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik, Jahrestagung in Kiel 2018. (S. 66). Universität Regensburg

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Vorstellungen von Studierenden zum naturwissenschaftlichen Arbeiten

Vorstellungen von Studierenden zum naturwissenschaftlichen Arbeiten

Roetger, Rebekka & Wodzinski, Rita

Beitrag auf der GDCP-Jahrestagung 2018

Naturwissenschaftliche Arbeitsweisen sind ein wichtiges Thema des Physikunterrichts. In zahlreichen Schulbüchern findet man dazu als zentrales Element die Darstellung einer Schritt-für-Schritt-Methode. In den letzten Jahren wurde verstärkt darauf aufmerksam gemacht, dass eine derartig verkürzte Darstellung des Weges der Erkenntnisgewinnung zu unpassenden Vorstellungen von den Arbeitsweisen in der Wissenschaft führt.

Im Projekt „Contemporary Science in der Lehrerbildung“ erhalten Lehramtsstudierende im Rahmen eines fachdidaktischen Seminars Gelegenheit, über den Aufenthalt in einer Experimentalphysik-Arbeitsgruppe authentische Erfahrungen zu den Arbeitsweisen in der Physik zu sammeln. In der prä-post-Erhebung zur Erfassung der Wirkungen des Seminars wurden die Lehramtsstudierenden unter anderem mit ausgewählten Schulbuchtexten zu naturwissenschaftlichen Arbeitsweisen konfrontiert. Der Vortrag berichtet über Ergebnisse zu diesem Teilaspekt.

Referenz:

Roetger, Rebekka & Wodzinski, Rita (2019). Vorstellungen von Studierenden zum naturwissenschaftlichen Arbeiten. In: C. Maurer (Hrsg.), Naturwissenschaftliche Bildung als Grundlage für berufliche und gesellschaftliche Teilhabe. Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik, Jahrestagung in Kiel 2018. (S. 62). Universität Regensburg

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Resistente Vorstellungen von Lehramtskandidaten über Nature of Science

Resistente Vorstellungen von Lehramtskandidaten über Nature of Science

Müller, Stefan & Reiners, Christiane S.

Beitrag auf der GDCP-Jahrestagung 2018

Die Auseinandersetzung mit der naturwissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung ist ein Ziel naturwissenschaftlicher Grundbildung. Insbesondere die Diskussion von deren Grenzen stellt eine Grundlage für gesellschaftliche Teilhabe dar. Manche Mythen über die naturwissenschaftliche Erkenntnisgewinnung sind bei Lernenden jedoch besonders veränderungsresistent. So werden die Vorläufigkeit oder die Eingebundenheit in soziale und kulturelle Kontexte vermeintlich eher geisteswissenschaftlichen Erkenntnissen zugeschrieben. Um diesem Desiderat zu begegnen, werden in einem Forschungsprojekt an der Universität zu Köln die Ursprünge beständiger Vorstellungen untersucht sowie Lernarrangements für die Lehrerbildung im Sinne der Conceptual Change-Theorie konzipiert, die bei zukünftigen Lehrpersonen ein adäquates und für den Chemieunterricht anwendbares Verständnis fördern sollen. Im Vortrag werden die im Rahmen chemiedidaktischer Seminare erprobten Ansätze vorgestellt sowie erste Ergebnisse diskutiert, die mittels qualitativer Instrumente (u.a. Interviews, Fragebögen, Portfolios) erhobenen worden sind.

Referenz:

Müller, Stefan & Reiners, Christiane S. (2019). Resistente Vorstellungen von Lehramtskandidaten über Nature of Science. In: C. Maurer (Hrsg.), Naturwissenschaftliche Bildung als Grundlage für berufliche und gesellschaftliche Teilhabe. Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik, Jahrestagung in Kiel 2018. (S. 58). Universität Regensburg

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Pilotierung des Nature of Science-Vignettentests EKoL-NOS

Pilotierung des Nature of Science-Vignettentests EKoL-NOS

Kramer, Tim, Lohse-Bossenz, Hendrik, Dörfler, Tobias & Rehm, Markus

Beitrag auf der GDCP-Jahrestagung 2018

Professionswissen zum Wissenschaftsverständnis wird in Fachdidaktiken unter der Bezeichnung Nature of Science (NOS) diskutiert und gelehrt, in der Unterrichtspraxis jedoch häufig ignoriert. Um lernwirksames Professionswissen einer empirischen Überprüfbarkeit zugänglich zu machen, legen aktuelle Forschungsansätze nahe, situationsspezifische Testaufgaben zu verwenden. Im Projekt wurde daher der Vignettentest EKoL-NOS entwickelt und mit Tests zu anderen professionellen Kompetenzen diskriminant und konvergent validiert. 257 Referendar*innen unterschiedlicher naturwissenschaftlicher Fächer bewerten in den Vignetten verschiedene Handlungsalternativen in Unterrichtsbeispielen in Bezug auf deren situationsspezifische Angemessenheit. Verschiedene Strukturgleichungsmodelle zum Professionswissen angehender Lehrkräfte im Bereich NOS liefern Belege für die Validität des Instruments und lassen sich vor dem Hintergrund der Einordnung von NOS in den Kanon professioneller Kompetenzen diskutieren.

Referenz:

Kramer, Tim, Lohse-Bossenz, Hendrik, Dörfler, Tobias & Rehm, Markus (2019). Pilotierung des Nature of Science-Vignettentests EKoL-NOS. In: C. Maurer (Hrsg.), Naturwissenschaftliche Bildung als Grundlage für berufliche und gesellschaftliche Teilhabe. Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik, Jahrestagung in Kiel 2018. (S. 54). Universität Regensburg

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Literaturliste: Grundlegende Texte der Didaktik der Chemie und Physik – Aktueller Stand der Arbeiten –

Literaturliste: Grundlegende Texte der Didaktik der Chemie und Physik – Aktueller Stand der Arbeiten –

Woitkowski, David & Vogelsang, Christoph

Beitrag auf der GDCP-Jahrestagung 2018

Bei der Verleihung der GDCP-Ehrenmedaillie 2017 schlug der Preisträger, Horst Schecker, vor, eine Art Literaturliste zu erstellen, die zentrale Texte aus der vielfältigen Forschungstradition der Physik- und Chemiedidaktik umfasst und einer jüngeren Generation von Wissenschaftlern kompakt zugänglich macht. Sie soll es angehenden Fachdidaktikern ermöglichen, sich die Entwicklungsgeschichte, zentrale Ansätze und Paradigmen der eigenen Disziplin zumindest überblicksartig anzueignen. Eine derartige Literaturliste könnte begleitend zur Promotion zur Lektüre anregen oder in z.B. Graduiertenkollegs diskutiert werden.

Als Nachwuchswissenschaftler haben wir selbst großes Interesse an einer solchen Liste und ihre Erstellung im Rahmen einer Delphi-Umfrage angestoßen.

Im Workshop wird der aktuelle Stand der Ergebnisse vorgestellt und diskutiert. In Arbeitsphasen soll anschließend gemeinsam an der Literaturliste weitergearbeitet werden, um möglichst viele Perspektiven einzubinden.

Referenz:

Woitkowski, David & Vogelsang, Christoph (2019). Literaturliste: Grundlegende Texte der Didaktik der Chemie und Physik – Aktueller Stand der Arbeiten –. In: C. Maurer (Hrsg.), Naturwissenschaftliche Bildung als Grundlage für berufliche und gesellschaftliche Teilhabe. Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik, Jahrestagung in Kiel 2018. (S. 48). Universität Regensburg

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Sprache in naturwissenschaftlichen Lehr-Lernprozessen

Sprache in naturwissenschaftlichen Lehr-Lernprozessen

Krabbe, Heiko, Härtig, Hendrik & Ralle, Bernd

Beitrag auf der GDCP-Jahrestagung 2018

Sprache ist ein zentrales Element in allen fachlichen Lehr-Lernprozessen, dies zeigen zahlreiche übergeordnete Förderinitiativen und Forschungsprojekte, die aktuell laufen. Gleichzeitig ist dies für die Fachdidaktik in den Naturwissenschaften oder auch der Mathematik ein Gebiet, in dem auch die Expertise aus anderen Forschungsdisziplinen im Rahmen interdisziplinärer Arbeiten aufgegriffen werden müsste. So finden sich aktuell Arbeiten zu recht ähnlichen Fragen in der Deutschdidaktik, Kognitionspsychologie, Mathematikdidaktik und eben den naturwissenschaftlichen Didaktiken. Die als GDCP Schwerpunkttagung organisierte, interdisziplinär durchgeführte Konferenz verfolgt daher zwei Ziele:
1) Die aktuellen Arbeiten zur Rolle der Sprache in mathematisch-naturwissenschaftlichen Lehr-Lernprozessen zu vergleichen.
2) Bezugspunkte zu anderen Disziplinen offenzulegen und auch hier interdisziplinäre Ansätze zu ermöglichen.
Beides soll die Gründung thematisch fokussierter Forschungsnetzwerke erleichtern. Zu diesem Zweck richtet sich die Einladung zur Tagung nicht nur an Kolleginnen und Kollegen der Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik, sondern auch an Kolleginnen und Kollegen aus anderen Fachgesellschaften. Expertinnen und Experten aus der Deutschdidaktik, der Mathematikdidaktik, der Biologiedidaktik und der Psychologie oder auch Erziehungswissenschaften sind zur Bewerbung damit gleichrangig zu Chemie- und Physikdidaktiken aufgefordert, sodass sie Ihre Expertise einbringen können

Referenz:

Krabbe, Heiko, Härtig, Hendrik & Ralle, Bernd (2019). Sprache in naturwissenschaftlichen Lehr-Lernprozessen. In: C. Maurer (Hrsg.), Naturwissenschaftliche Bildung als Grundlage für berufliche und gesellschaftliche Teilhabe. Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik, Jahrestagung in Kiel 2018. (S. 40). Universität Regensburg

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Identitätsaushandlungen zu Physik als Aspekt naturwissenschaftlicher (Grund)Bildung?)

Identitätsaushandlungen zu Physik als Aspekt naturwissenschaftlicher (Grund)Bildung?)

Rabe, Thorid

Beitrag auf der GDCP-Jahrestagung 2018

Mit der Orientierung an einer sogenannten „naturwissenschaftlichen Grundbildung“ richtete sich in den letzten Jahren ein gewichtiger Anteil der Forschungsbemühungen darauf, solche Kompetenzen (im Sinne von Fähigkeiten) zu erfassen und zu befördern, die eher aus der Perspektive von gesellschaftlichen Bedarfen für eine gesellschaftliche Teilhabe notwendig erscheinen. Der Fokus lag auf (gut) operationalisierbaren Konstrukten, die vor allem Problemlösefähigkeiten, in den letzten Jahren aber auch nichtkognitive Aspekte wie beispielsweise Interessen und Selbstkonzept umfassen. Geeignet sind diese Konstrukte für die Deskription großer Stichproben und die Darstellung von korrelativen Zusammenhängen. In diesem Paradigma erscheinen die Heranwachsenden als die zu beschreibenden Objekte (als Lernende), deren status quo möglichst genau erfasst werden soll. In Studien zur naturwissenschaftlichen Grundbildung dieser Provenienz zeigt sich, dass Heranwachsende in ihrer Gesamtheit nur begrenztes Interesse an Naturwissenschaften und ein geringes Selbstkonzept gegenüber (einigen) Naturwissenschaften aufweisen. Ursachen dafür können allerdings nicht oder nur sehr begrenzt beschrieben und schon gar nicht auf der Ebene von Individuen aufgedeckt werden. Ein Gesamtbild davon, wie sich Heranwachsende zu den Naturwissenschaften ins Verhältnis setzen, entsteht nicht.
International wird angesichts dieser Problematik in den letzten Jahren zunehmend auf das Konstrukt „Identität“ rekurriert, das nicht primär auf die Beschreibung und Zuweisung von scharf operationalisierbaren Konstrukten (wie beispielsweise dem Interesse) auf der Ebene großer Stichproben abhebt, sondern sich eher zur Analyse von Sinnzusammenhängen eignet, die aus Sicht der Subjekte wirken bzw. aus deren Konstruktion von Wirklichkeit erwachsen. Heranwachsende erscheinen hier als (mit)gestaltende Subjekte ihres eigenen Bildungsprozesses und die Komplexität der individuellen Auseinandersetzung mit Naturwissenschaften wird zugänglich.
Gefragt wird also, wie Heranwachsende ihre eigene (Physik-)Identität in Auseinandersetzung mit anderen und ihrer Umwelt aushandeln und sich dabei als Individuum eben auch ins Verhältnis setzen zu (einzelnen) Naturwissenschaften. Diese Identitätsarbeit wird anhand narrativer, biographisch geprägter Daten untersucht, in denen neben individuellen Einflüssen auf die Herstellung von Identität auch soziale Einflüsse z.B. durch andere Personen und domänenspezifische Aspekte in ihrer ganzen Komplexität zutage treten können. Das Konstrukt der (narrativen) Identität soll im Vortrag vorgestellt und auf seine Implikationen und möglichen Erträge für fachdidaktische Forschung hin befragt werden. Es ist zu fragen, ob naturwissenschaftliche Grundbildung vor dem Hintergrund von Identitätsarbeit nicht mehr sein könnte oder sollte, als die Ausstattung Heranwachsender mit (messbaren) Kompetenzen.

Referenz:

Rabe, Thorid (2019). Identitätsaushandlungen zu Physik als Aspekt naturwissenschaftlicher (Grund)Bildung?). In: C. Maurer (Hrsg.), Naturwissenschaftliche Bildung als Grundlage für berufliche und gesellschaftliche Teilhabe. Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik, Jahrestagung in Kiel 2018. (S. 25). Universität Regensburg

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Die Bedeutung naturwissenschaftlichen schulischen Lernens für das wissenschaftliche Studium.

Die Bedeutung naturwissenschaftlichen schulischen Lernens für das wissenschaftliche Studium.

Borowski, Andreas

Beitrag auf der GDCP-Jahrestagung 2018

Das Ziel der Oberstufe ist der Trias aus vertiefter Allgemeinbildung, Studierfähigkeit und Wissenschaftspropädeutik. Somit soll die Oberstufe allgemein auf ein wissenschaftliches Studium, nicht im speziellen auf ein naturwissenschaftliches Studium, vorbereiten. Der Unterricht der Oberstufe soll aber auch zu einer vertieften Allgemeinbildung beitragen. Somit stellt sich die Frage inwieweit naturwissenschaftliche (Grund-)Bildung zu einer vertieften Allgemeinbildung beitragen kann? Seit Jahren werden auch hohe Abbruchzahlen in den Naturwissenschaftlichen / Technischen Fächern im Vergleich zu anderen Fächergruppen beklagt und empirisch nachgewiesen. Hier stellt sich die Frage ob angesichts der Vielfalt an Wissenschaftsdisziplinen und Abschlüssen, nicht nur in den Naturwissenschaften, realistischerweise von einer allgemeinen Studierfähigkeit gesprochen werden kann und ob die Schule auf diese Vielfalt an Wissenschaftsdisziplinen durch eine allgemeine Wissenschaftspropädeutik vorbereiten kann? Um den neuen Studierenden den Übergang von der Schule in die Hochschule zu erleichtern, gibt es aus diesem Grund an vielen Hochschulen Vorkurse für die naturwissenschaftlichen Studiengänge. Inhaltlich beschäftigen sich die Vorkurse überwiegend mit der Mathematik. Einige Studien konnten zeigen, dass mathematische Fähigkeiten und Fertigkeiten neben der Abitur-Note ein wesentlicher Prädiktor für eine erfolgreiche Studieneingangsphase in den Naturwissenschaften ist. Andere Projekte konnten fachspezifische Prädiktoren für Studienerfolg nachweisen. Insgesamt zeigt sich, dass das schulische Vorwissen einen deutlichen Einfluss auf die Studieneingangsphase besitzt. Es konnte aber auch gezeigt werden, dass universitäre Fachveranstaltungen die Wissensunterschiede zu Studienbeginn im ersten Fachsemester teilweise nicht verkleinern können. Neben den empirischen Befunden sollen in dem Vortrag die Konzepte der vertieften Allgemeinbildung, Studierfähigkeit und Wissenschaftspropädeutik zueinander und ihr Zusammenhang zur naturwissenschaftlichen (Grund-)Bildung diskutiert werden.

Referenz:

Borowski, Andreas (2019). Die Bedeutung naturwissenschaftlichen schulischen Lernens für das wissenschaftliche Studium.. In: C. Maurer (Hrsg.), Naturwissenschaftliche Bildung als Grundlage für berufliche und gesellschaftliche Teilhabe. Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik, Jahrestagung in Kiel 2018. (S. 14). Universität Regensburg

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Evidence for the Usefulness of Science Knowledge and Science Education in the Lives of Non-Scientists

Evidence for the Usefulness of Science Knowledge and Science Education in the Lives of Non-Scientists

Baram-Tsabari, Ayelet

Beitrag auf der GDCP-Jahrestagung 2018

Science education in recent decades has become mandatory for all students in many countries. The assumption is that science literate individuals make better, more logical, informed decisions on science related issues (e.g. vaccinating one’s kids). However, science educators need to ask: Do people actually use science to make decisions? And if so, in what ways? Does using scientific ideas and ways of thinking to make decisions have beneficial consequences? The first part of this talk will discuss relevant theoretical concepts from the fields of science education and science communication, and the second part will present empirical research concerning the usefulness of science education and science knowledge to the lives of non-scientists. I will address the role of the new media in personal and civic decision making, arguing that many of its characteristics sometimes make it more difficult for a non-expert audience to reach an informed, science-related decision. In addition, I will argue that while there is some evidence that general science knowledge can provide a better contextual understanding of science when needed, often science knowledge is used to support different individual beliefs which are at opposition with the scientific consensus. Therefore, we should ask ourselves – what are the evidence that science education supports evidenced-based decisions?

Referenz:

Baram-Tsabari, Ayelet (2019). Evidence for the Usefulness of Science Knowledge and Science Education in the Lives of Non-Scientists. In: C. Maurer (Hrsg.), Naturwissenschaftliche Bildung als Grundlage für berufliche und gesellschaftliche Teilhabe. Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik, Jahrestagung in Kiel 2018. (S. 7). Universität Regensburg

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Herrn Professor Dr. Andreas Kometz zum Gedenken – Lebenslinie und wissenschaftliches Wirken

Herrn Professor Dr. Andreas Kometz zum Gedenken – Lebenslinie und wissenschaftliches Wirken

Tandetzke, Rita

Beitrag auf der GDCP-Jahrestagung 2018

Referenz:

Tandetzke, Rita (2019). Herrn Professor Dr. Andreas Kometz zum Gedenken – Lebenslinie und wissenschaftliches Wirken. In: C. Maurer (Hrsg.), Naturwissenschaftliche Bildung als Grundlage für berufliche und gesellschaftliche Teilhabe. Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik, Jahrestagung in Kiel 2018. (S. 5). Universität Regensburg

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