5. Hildesheimer CeLeB-Tagung „Bildung in der digitalen Welt“

Die zunehmende Digitalisierung unserer Gesellschaft stellt die Schule und infolgedessen auch die Lehrer*innenbildung vor die Herausforderung, Schüler*innen angemessen auf die veränderten Bedingungen vorzubereiten. Die vom 04. bis 05. Dezember 2020 online ausgerichtete 5. Hildesheimer CeLeB-Tagung zur Bildungsforschung zum Thema „Bildung in der digitalen Welt: Welche Kompetenzen benötigen Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Dozierende in der Lehrkräftebildung“ knüpft an diese Herausforderung an und diskutiert Ansätze zur Formulierung, Strukturierung und Förderung digitalisierungsbezogener Kompetenzen für das Lehren und Lernen unter den Bedingungen der Digitalität.

Weitere Informationen sowie das Tagungsprogramm finden Sie unter: http://www.uni-hildesheim.de/celeb-tagung-digitalisierung

sowie im Tagungsfolder unter: https://www.uni-hildesheim.de/media/celeb/02_Aktuelles/Veranstaltungen/CeLeB_Tagung_5/Dateien/Folder_5._CeLeB_Tagung_Digitalisierung.pdf


Die Anmeldung ist noch bis zum 15. November 2020 geöffnet.

Bitte um Unterstützung „Review: Entwicklung sprachlicher und fachlicher Kompetenzen neu zugewanderter Schülerinnen und Schüler“

Am Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache, in der Abteilung Sprache und Lernen (Abteilungsleitung Prof. Dr. Nicole Marx und Dr. Simone Jambor-Fahlen), wird ein Scoping-Review zur Entwicklung sprachlicher und fachlicher Kompetenzen neu zugewanderter Schülerinnen und Schüler in Deutschland, Österreich und deutschsprachiger Schweiz durchgeführt. In dem Review wird der bisherige Forschungsstand für die wissenschaftliche Öffentlichkeit systematisch zusammengefasst und diskutiert.

Die Autor*innen bitten um Hinweise zu weiteren relevanten Arbeiten.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Lehrkräftebildung neu gedacht – Ein Praxishandbuch für die Lehre in den Naturwissenschaften und deren Didaktiken

An deutschsprachigen Hochschulen fördern engagierte Lehrende mit großem Einsatz und unter Verwendung innovativer Ansätze ihre Studierenden in den Naturwissenschaften und deren Didaktiken in deren persönlicher Entwicklung. Dabei fehlt es an einer Möglichkeit die dabei entstehenden analogen und digitalen Materialien oder Konzepte auszutauschen. Ein Austausch von innovativen Lehrmaterialien würde es jedoch erlauben, die Lehrpraxis in den Hochschulen sukzessive und standortübergreifend und damit die Lehrkräftebildung als Ganzes weiterzuentwickeln. Gemeinsam mit dem Waxmann Verlag, wollen die Initiator*innen diese Lücke mit dem Buch “Lehrkräftebildung neu gedacht – Ein Praxishandbuch für die Lehre in den Naturwissenschaften und deren Didaktiken” angehen. Eine Veröffentlichung des Buchs ist im Sommer 2021 geplant.

Interessensbekundungen sind bis 15.10.20 an die Initiator*innen zu richten.

Weitere Informationen für Interessierte finden Sie hier.

Forschungsmonitor Schule – Rezensionen für die Praxis

Im Länderprojekt „Forschungsmonitor Schule“ werden Rezensionen zu bildungswissenschaftlichen Studien veröffentlicht. Ziel ist es, knapp und verständlich Forschungserkenntnisse aufzubereiten und sie hinsichtlich ihrer Aussagekraft und Praxisrelevanz einzuordnen. Mit den Rezensionen werden thematisch passende länderspezifische Unterstützungsangebote verlinkt, die Anknüpfungspunkte für die Schulpraxis bieten und Hinweise für die weitere Schul- und Unterrichtsentwicklung liefern können.

Mittlerweile sind rund 100 Rezensionen u.a. zu den Themen fachbezogene Unterrichtsentwicklung, Inklusion oder Digitalisierung veröffentlicht.

www.forschungsmonitor-schule.de

Nachgefasst: Wagenscheintagung 2021 (16.-17. April 2021 in Basel/Muttenz):

Hier finden Sie die aktuallisierte Ankündigung der Wagenscheintagung 2021 und den dazugehörigen Call for Contributions.
Weitere Beitragseinreichungen sind weiterhin bis 15.10.2020 formlos unter Angabe Ihrer Kontaktdaten per Email an svantje.schumann@fhnw.ch möglich.

Mit freundlichen Grüßen,
die drei Tagungsorganisator*innen Svantje Schumann, Mario Gerwig und Marc Müller

DFG‐Antragsworkshop 2021, WWU Münster

Am 21./22. Januar 2021 wird erneut ein gemeinsamer DFG‐Antragsworkshop der Gesellschaft für Didaktik der Mathematik (GDM) und der Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik (GDCP) angeboten. Der Workshop wird von der WWU Münster organisiert und in Form einer Videokonferenz stattfinden.

Weitere Infos zum Ablauf und zur Anmeldung finden Sie hier.

Pre-Conference-Hackathon für Early-Career-Researchers auf der GDCP-Jahrestagung 2020

Die Projekte

Vielfältigkeitsdimensionen in der Fachdidaktik Chemie und Physik
Sprecher*innen, Teilnehmer*innen (letztere alphabetisch):
Tanja Muschler, Katja Plicht, Peter Wulff

Die DFG hat im Frühjahr 2020 ihren Antragsleitfaden um den Aspekt der Vielfältigkeitsdimensionen ergänzt. Antragsstellende sind nun dazu aufgerufen, Dimensionen von Vielfalt (wie z.B. Herkunft oder Geschlecht) für ihr Projekt zu reflektieren. Wir geben im Beitrag Impulse dafür, wie der Aspekt des Gender im Antrag konzeptuell und methodisch berücksichtigt werden kann.
Lehrkräftebildung neu gedacht
Sprecher*innen, Teilnehmer*innen (letztere alphabetisch):
Marcus Kubsch, Stefan Sorge, Judith Breuer, Sabrina Syskowski, Carina Wöhlke

Lehrende an Universitäten fördern mit großem Einsatz und unter Verwendung innovativer Ansätze ihre Studierenden in den Naturwissenschaften und deren Didaktiken in deren persönlicher Entwicklung. Bisher existieren jedoch wenig Austauschmöglichkeiten über Universitäten hinweg, die innovative Lehrformate zur Diskussion stellen. Im Beitrag werden exemplarisch drei unterschiedliche Implementationen von Lehr-Lern-Laboren diskutiert und Stärken und Schwächen der jeweiligen Innovationen identifiziert. Zudem wird erörtert, welche Informationen notwendig sind, um Innovationen anderen Standorten zur Verwendung zur Verfügung zu stellen. Wir laden weitere Fachdidaktiker*innen ein sich an dem Austausch innovativer Lehrformate zu beteiligen.

Zum Thema bieten wir einen Sammelband an, zu dem Sie bis zum 15.10. Ideen für Lehr-Lern-Formate einreichen können! Den Call finden Sie hier (Passwort: call).
Flexible Gestaltung von Datenerhebungen in Schulen und Universitäten und deren Vergleichbarkeit
Sprecher*innen, Teilnehmer*innen (letztere alphabetisch):
Alina Behrendt, Fabien Güth, Simon Kaulhausen, Martin Steinbach, Fabian Sterzing, Christoph Vogelsang, David Christoph Weiler

Aktuell muss immer damit gerechnet werden, dass die Situation an Schulen und Universitäten sich spontan ändern kann, sodass Datenerhebungen nicht wie geplant im Unterricht durchgeführt werden können und kurzfristig Alternativen gefunden werden müssen.

Ziel des Projekts ist es, Hilfen für die Konzeption und die Findung von Alternativen für bestehende Testformate in Form von Entscheidungsbäumen entwickeln, die potentielle Probleme berücksichtigen. Dabei werden in erster Linie schriftliche Leistungstests beziehungsweise Fragebögen fokussiert.

Den Link zu den Produkten der Gruppe finden Sie hier.
Entwicklung eines Workflows für quantitative Datenauswertungen (in R)
Sprecher*innen, Teilnehmer*innen (letztere alphabetisch):
Marvin Rost, David Buschhüter, Tina Grottke, Philipp Möhrke

Für die Analyse quantitativer Daten sind grundlegende Statistikkenntnisse und die Nutzung von Software notwendig. Da die Programmiersprache „R“ frei verfügbar ist, eine Vielzahl von Erweiterungspaketen für diverse fachdidaktisch relevante Anwendungen erhältlich sind und das Erstellen von Skripts die Reproduktion von Analysen einfach möglich macht, wird sie als besonders geeignet für das akademische Arbeiten bewertet.
Das Projektziel ist die Erstellung eines e-Books, das die Nutzung von „R“ für den Einstieg in verbreitete, statistische Datenanalysen begleitet, indem es deutschsprachige Tutorials bereitstellt. Diese verbinden die Datenein- und ausgabe mit konzeptuellen Erläuterungen und Interpretationen zu den jeweiligen Methoden. Mittelfristig soll das Online-Projekt für Beiträge weiterer Autoren geöffnet werden. Schon jetzt ist jedes Communitymitglied herzlich eingeladen, sich mit Anregungen und Verbesserungsvorschlägen einzubringen.

Call

Liebe Early-Career-Researchers im Kontext der GDCP,

die diesjährige GDCP-Jahrestagung wird nicht wie in gewohnter Weise als Vor-Ort-Tagung stattfinden. Dadurch wird der gemeinsame Austausch jenseits von Fragerunden zu Vorträgen und Postern größtenteils wegfallen.

Deshalb möchten wir erstmalig einen Pre-Conference-Hackathon für Early-Career-Researchers anbieten. Ursprünglich aus der Softwareentwicklung stammend, bieten Hackathons in Zeiten des digitalen Miteinanders Möglichkeiten, gemeinsam an Problemen, Fragestellungen oder Themen zu arbeiten. Hackathons sind dabei meist ergebnisorientiert („Ich möchte etwas Neues kreieren“: ein Produkt, ein Konzept, …).

Für die GDCP-Jahrestagung sehen wir in der Adaption dieses Formats die Chance, eine neue Form des informellen gemeinsamen Austauschs zu ermöglichen.

Wir laden Euch herzlich ein, diesen ersten Pre-Conference-Hackathon der GDCP-Jahrestagung mitzugestalten!

Hintergrund des Pre-Conference-Hackathons

Seit einigen Monaten stehen Schule und Universität vor vielen neuen Herausforderungen, die mehr oder weniger gut bewältigt werden können. Es etablieren sich aber zunehmend auch Chancen im Bereich der Digitalisierung und der daraus erwachsenden Möglichkeit zur Kollaboration.

Ziel des Pre-Conference-Hackathons und der Projekte

Im Pre-Conference-Hackathon wollen wir gerne neue Lösungen und Konzepte entwickeln, die naturwissenschaftliches Lernen und naturwissenschaftsdidaktische Forschung vor dem Hintergrund der aktuellen Situation an Schulen und Hochschulen unterstützen und voranbringen.

Das Motto dieses Hackathons ist Neue Chancen von Kollaboration und Digitalisierung für die Naturwissenschaftsdidaktik”.

Damit laden wir alle Mitglieder des Wissenschaftlichen Nachwuchses der GDCP ein, Ideen für kleine Projekte einzureichen, die im engeren oder weiteren Sinne diesem Motto zugeordnet werden können. Dadurch sollen die Interessen des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Chemie- und Physikdidaktik forciert werden. Trotz des Begriffs „Hackathon“ stehen für unsere Community dabei Ideen im Vordergrund, die naturwissenschaftsdidaktisch ausgerichtet sind und dabei nicht zwingend auf Softwareentwicklung fokussieren (Software-Entwicklungsprojekte dürfen natürlich auch sehr gerne umgesetzt werden).

Der Pre-Conference-Hackathon findet am 11. – 14. September 2020, also ab Freitag vor der GDCP-Jahrestagung 2020 bis zum Tagungsbeginn, statt. Dabei sind in erster Linie nur der Freitag (ganztägig) und der Montagmorgen für die Projektarbeit vorgesehen.

Was könnte meine Rolle sein? Der Pre-Conference-Hackathon soll grundsätzlich nach Projekten organisiert sein. Diese Projekte können von einem*einer Teilnehmenden als Sprecher*in für das Projekt eingereicht werden. Die andere Möglichkeit ist die, sich als Contributor einem Projekt zuzuordnen. Es werden keine speziellen Kenntnisse (bspw. zum Programmieren o.Ä.) vorausgesetzt. Jede*r bringt sich mit seinen persönlichen Kompetenzen ein.

Was kann mir die Teilnahme bringen? Zum einen das niederschwellige Kennenlernen von wissenschaftlichen Peers (auch überregional) in informellerem Kontext. Weiterhin bekommt jedes Projekt einen Beitrag im Tagungsband. Erstautorschaft übernimmt die*der Sprecher*in des jeweiligen Projektes. Contributors sind Koautorinnen und Koautoren. Die Reihenfolge der Koautorinnen und Koautoren ist alphabetisch (die Autorenreihenfolge kann innerhalb des Projekts auch angepasst werden, wenn alle Projekt-Teilnehmenden einverstanden sind). Innerhalb der Sektion Hackathon-Beiträge kann man bei maximal einem Beitrag Autor*in sein. Zum anderen ist es aber auch eine ideale Gelegenheit, Ideen auszuarbeiten, die im Alltagsgeschäft evtl. etwas untergehen.

Können auch mehr Personen als eine Person Sprecher*in sein? Ja, gebt dies bitte bei der Anmeldung des Projekts an. Die Absprache der Reihenfolge der Autoren im Tagungsbandbeitrag verläuft dann eigenverantwortlich.

Was sind geeignete Projekte? Im Pre-Conference-Hackathon sollen Themen im Vordergrund stehen, die den wissenschaftlichen Nachwuchs interessieren. Deshalb ist die Wahl der Themen recht offen und Projekte können zu jeder Zeit angepasst oder zurückgezogen werden. Sinnvoll ist allerdings eine Ergebnis- bzw. Produktorientierung. Das Produkt muss dabei aber nicht abgeschlossen sein. Es ist häufig so, dass es sich dabei um einen Prototyp, ein Konzept oder die theoretische Lösung für ein Problem handelt. Dies können bspw. Ideen für eine neue Lehr-Lern-Umgebung sein, die Entwicklung eines kleinen Programms (z.B. zur Datenauswertung), Konzepte zum Forschen auf Distanz usw.

Bis wann muss ich mich anmelden? Als zentrale Informationsplattform nutzen wir Open.UP, eine Umgebung, die auf Moodle basiert. Bitte versucht Euch bis zum 1.9.2020 (24:00 Uhr MEZ) dort anzumelden (siehe Link unten). Das erleichtert uns die Organisation (Eindruck über Teilnehmendenzahlen, Klärung von technischen Problemen, …). Für Teilnehmende ohne Sprecherfunktion gibt es aber streng genommen keine Anmeldefrist. Projekte und Sprecher*innen sollten bis zum 6.9. (12:00 Uhr MEZ) angemeldet sein.

Was muss ich tun, um teilzunehmen? Auf der Plattform Open.UP haben wir den Kurs „Pre-Conference-Hackathon GDCP 2020” erstellt. Für die Teilnahme am Kurs ist die Erstellung eines Nutzeraccounts für Open.UP notwendig. Führe die folgenden Schritte durch, um dem Kurs beizutreten:Die Registrierung für das Portal Open.UP erfolgt unter https://openup.uni-potsdam.de/login/index.php

Die Einschreibung zum Open.UP-Kurs erfolgt unter
https://openup.uni-potsdam.de/enrol/index.php?id=29 (Passwort: DidHACKtik)
⇒ Du bist jetzt zum Hackathon angemeldet und hast Zugriff auf das zentrale Portal.

Wenn Du als Sprecher*in eines Projektes teilnehmen möchtest: Melde bis zum 6.9. (12:00 Uhr MEZ) ein Projekt im Open.UP-Kurs an. Der Link zum Forum zur Anmeldung von Projektideen im Kurs ist: https://openup.uni-potsdam.de/mod/forum/view.php?id=888

Wir sortieren die Themen dann bis zum 9.9. (12:00 Uhr MEZ), sodass sich die Contributors ab diesem Zeitpunkt einem Projekt zuordnen können.

Kann ich auch teilnehmen, wenn ich nicht auf der GDCP-Jahrestagung 2020 angemeldet bin? Eine Teilnahme von nicht-angemeldeten Personen ist nicht vorgesehen. Dies ist ein Angebot der Jahrestagung der GDCP und wir greifen auf Ressourcen zurück, die für die Jahrestagung erworben wurden. Wir behalten uns deshalb vor, nicht-angemeldete Personen auszuschließen.

Welche Tools werden während des Hackathons verwendet?Plattform zur Projektpräsentation: Open.UP (https://openup.uni-potsdam.de/)

Videoplattform für zentrale Calls: Cisco WebEx

Projektinterne Chaträume: Rocket.Chat (Hier findet die zentrale Projektarbeit statt und hier können die Teilnehmenden dann eigenständig Links zu eigenen präferierten Tools posten, um zum Beispiel projektintern Video-Meetings zu veranstalten. Ihr Benutzer-Account zu Rocket.Chat wird vom Geschäftsführer der GDCP, Sebastian Habig, separat vor Beginn des Hackathons versendet.)

Konkreter ZeitplanAb jetzt bereits möglich: Einschreibung zum Hackathon via Open.UP

Bis 6.9.2020 (12:00 Uhr MEZ): Einreichung von Projektideen via Open.UP

9.9 (12:00 Uhr MEZ): Projekte werden geordnet zur Einschreibung eingestellt und eine Einschreibung zu den Gruppen ist ab jetzt möglich (Gruppeneinschreibung via Open.UP, aber: Rocket.Chat Channels dienen als Plattformen für die Projektarbeit)

11.9. (9:00 Uhr MEZ): Start des Hackathons mit zentralem Call (Link im Open.UP-Kurs, Call via WebEx)

11.9. (17:00 Uhr MEZ): Zweiter zentraler Call zum Zwischenstand

14.9. (11:00 Uhr MEZ): Abschluss-Call mit Kurzvorstellung der Projekte und Verabschiedung

Was sollen die Projekte neben der eigentlichen Projektarbeit zur Projektpräsentation ausarbeiten?

Projektpräsenz im Open.UP-Kurs: Als Teilnehmende mit Bearbeitungsrechten sollen die Teilnehmenden spätestens am Schluss des Projekts eine kleine Online-Präsenz angelegt haben, in der sie kurz das Projekt vorstellen. Wenn gewollt, kann hier auch ein kurzes Video hochgeladen oder verlinkt werden, welches das Projekt präsentiert.

Tagungsbandbeitrag: Nach der Konferenz kann die Projektgruppe einen zweiseitigen Beitrag unter der Sektion Hackathon veröffentlichen. Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auch im Hackathon entstanden sind. In Bezug auf die Veröffentlichung kommen die Organisatoren im Anschluss an die Konferenz auf die Sprecher*innen zu. Die Formatierungsrichtlinien werden von Sebastian Habig im Anschluss an die Konferenz zusammen mit den weiteren Formatierungsrichtlinien versendet.

Bei allen Fragen, wendet Euch gern an uns per E-Mail.

Wir freuen uns über Eure Teilnahme!

Herzliche Grüße

David Buschhüter, Peter Wulff
(Organisationsteam des Hackathons)                                                             

 Christoph Vogelsang
(Mitglied im Vorstand der GDCP für die Belange des wiss. Nachwuchs)

                                                  

                                                                                 

Kontakt: David.Buschhueter@uni-potsdam.de, Peter.Wulff@uni-potsdam.de

Ankündigung zu den GDCP Tagungen 2020

Liebe Mitglieder der GDCP, liebe Kolleginnen und Kollegen,

um das Wesentliche vorwegzustellen: Der Vorstand der GDCP hat auf einer außerordentlichen Sitzung am 18.05.2020 beschlossen, die Jahrestagung vom 14. – 17. September sowie das diesjährige Doktorierendenkolloquium in Folge der Covid-19-Pandemie in Form von Online-Tagungen abzuhalten.

Wenngleich ich davon ausgehe, dass die Entscheidung, die Jahrestagung 2020 nicht in Präsenz stattfinden zu lassen, die meisten Mitglieder nicht überraschen dürfte – dies haben mir zahlreiche Gespräche signalisiert, die ich in den vergangenen Tagen geführt habe – so möchte ich dennoch die zentralen Beweggründe hierfür im Folgenden darlegen:

Zum einen zeichnet sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt ab, dass nicht allen Mitgliedern ein Zugang zu einer Präsenztagung ermöglicht werden könnte, sei es darin begründet, dass das zuständige Ministerium oder auch die jeweilige Universitätsleitung eine Dienstreisegenehmigung nicht erteilen würde, sei es darin begründet, dass auch wir in unserer Gesellschaft Mitglieder unter uns haben, die selber zur Risikogruppe gehören und denen aus medizinischen Gründen eine Teilnahme verwehrt würde. Zum anderen würde eine Präsenztagung unter Wahrung der geltenden Hygienestandards die logistischen Möglichkeiten nun wirklicher jeder Universität im Lande sprengen. Plenarvorträge sowie die Eröffnungsveranstaltung, bei der wir regelmäßig bis zu 400 Anwesende zu verzeichnen haben, müssten unter Einhaltung des Mindestabstandsgebots in „Hallen“ mit gut 3500 Sitzplätzen abgehalten werden. Ganz abgesehen davon, dass ein sozialer Austausch, kollegiale Fachgespräche, mit Mund-Nase-Schutz und eingehaltenem Mindestabstand kaum vorstellbar sind, von der Durchführbarkeit eines Konferenzdinners ganz zu schweigen.

Ganz ähnliche Beweggründe haben uns ebenso bewogen, in diesem Jahr von einem Doktorierendenkolloquium in Präsenz abzusehen. Die spezifische Struktur der Tagung würde es hier ebenfalls erfordern, unrealistisch große Seminarräume bereitzustellen.  

Auf der anderen Seite ist der Vorstand einvernehmlich der Ansicht, dass wir uns nicht kampflos einem Virus mit vergleichsweise primitivem Bauplan geschlagen geben wollen. Aktienunternehmen und politische Parteien haben in den vergangenen Tagen unter Beweis gestellt, dass derartige Angänge operativ prinzipiell durchführbar sind. Außer Frage steht freilich, dass die Qualität einer Online-Tagung nicht an die einer Präsenztagung heranreichen dürfte. Dennoch denken wir, dass es in diesen Zeiten ein gutes Zeichen ist, wenn das „Trotzdem“ lauter wird.

Gegenwärtig bemühen wir uns daher darum, die notwendige Infrastruktur für eine Online-Tagung zusammenstellen. Hierzu planen wir u. a. bei einem externen Dienstleister Ressourcen einzukaufen, die eine entsprechende Tagungswebsite, parallele Präsentationskanäle, die notwendige Struktur zur Durchführung von rechtssicheren Wahlen etc. bieten. Insofern, so hoffen wir, wird sich die äußere Erscheinung deutlich von den uns allen zurzeit begleitenden Videokonferenzen abheben. Dies bedeutet auch, dass wir für diese Tagung Tagungsgebühren erheben werden müssen, wenngleich in geringerer Höhe, als wir dies von unseren Präsenztagungen kennen. Aus diesem Grunde wären wir allen Mitgliedern ausgesprochen dankbar, wenn wir trotz des ungewohnten Formates vertraute Anmeldezahlen verzeichnen dürften! Wir gehen hiermit auch ein – kalkulierbares, wie wir finden – Risiko ein, das durch das Engagement der breiten Solidargemeinschaft leicht getragen werden kann.

Nähere Informationen zu den Anmeldemasken und den finden Sie auf folgenden Veranstaltungsseiten, die ab sofort freigeschaltet sind:

Anmeldung zur GDCP Jahrestagung 2020

Anmeldung zum GDCP Doktorierendenkolloquium 2020

Wir werden uns mit dem zweiten Rundbrief des Jahres noch ausführlich mit den besonderen Modalitäten und Spielregeln einer Online-Tagung befassen. Schon jetzt können wir mitteilen, dass es in diesem Jahr keine Workshops geben wird und die Posterausstellung mit keinem spezifischen Slot, sondern als Dauerausstellung, parallel zur den Vortragssträngen erreichbar sein wird. Uns ist ferner bewusst, dass wohl von niemandem erwarten werden kann, sich von morgens bis abends in Klausur mit seinem bzw. ihrem Monitor zu begeben. Wir möchten daher in diesem Jahr in besonderem Maße an alle potenziellen Referentinnen und Referenten appellieren, nur solche Beiträge für einen Vortrag einzureichen, die über nahezu abgeschlossene Projekte, ergebnisbasiert, berichten. Ferner möchten wir explizit Postdocs und Juniorprofessor*innen einladen, über Projekte des wissenschaftlichen Nachwuchses zu berichten. Eine dementsprechende Disziplin der Beitragseinreichung ermöglicht es uns, auf Slots zu verzichten, die bis in die frühen Abendstunden reichen. Wir hoffen sehr, dass diese Bitte die Anmeldezahlen nicht schmälert.

Ich möchte mich zu guter Letzt an dieser Stelle noch ausdrücklich bei der ursprünglich verantwortlichen örtlichen Tagungsleitung aus Aachen, bei Heidrun Heinke, Josef Riese und insbesondere bei Christian Salinga, für die bereits geleistete planerische Arbeit bedanken und gleichsam entschuldigen, dass diese Arbeit nun vergebens war. Vermeidlich. Denn, auch dies sei ausdrücklich betont, die bereits geleistete Organisationsarbeit zur Jahrestagung war von einer exzellenten Professionalität gekennzeichnet und ließ uns den Eindruck gewinnen, es wäre ein großer Fehler, die ÖTL Aachen so leicht „vom Haken“ zu lassen. Wir konnten die Aachener Kolleg*innen erfreulicherweise widerstandslos überzeugen, Aachen bereits jetzt für die Jahrestagung 2022 vorzumerken. Das freut mich sehr und auch hierfür vorab unser aller herzlicher Dank!

Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir suchen in diesen komplizierten Zeiten neue gangbare Wege und haben dies mit den Bergleuten gemein, deren Gruß genau aus diesem Grunde bekanntermaßen lautete:

Glück auf!

Ihr/ Euer Stefan Rumann
Prof. Dr. Stefan Rumann
Sprecher der GDCP

Bewerbung bis 31. Mai 2020 – Julius-Adolph-Stöckhardt-Preis für Chemielehrer*innen

Gemeinsam mit der Zeitschrift Chemie in unserer Zeit zeichnet Merck zum zweiten Mal Lehrer*innen für die Durchführung von innovativen Unterrichtskonzepten in Chemie aus. Der Preis ist mit 2.000 Euro dotiert. Weiteren Informationen finden Sie hier:

https://www.merckgroup.com/d-de/company/darmstadt-site/sponsoring/julius-adolph-stoeckhardt-award.html