Sachunterricht: Diagnostische Fähigkeiten im Praxissemester fördern

Stegemann, Sandra & Rumann, Stefan

Beitrag auf der GDCP-Jahrestagung 2017

Forschungsergebnisse untermauern die Bedeutung diagnostischer Fähigkeiten von Lehrkräften. Das Praxissemester bietet die Gelegenheit, diese bereits bei Lehramtsstudierenden im Kontext des späteren Berufsfeldes aufzubauen. So finden sich in der Rahmenkonzeption des Praxissemesters NRW entsprechende Kompetenzen und Standards, die die Verarbeitung diagnostischer Kenntnisse fach- und schulformübergreifend für den Lernort Schule definieren. Bisher gibt es aber kein Wissen darüber, welche Lerngelegenheiten sich SU-Studierenden zum Erwerb diagnostischer Fähigkeiten im Praktikum bieten. Hier setzt das vorliegende Projekt an. In Fokus-Gruppendiskussionen wird der Frage nachgegangen, welche Handlungssituationen zur Förderung diagnostischer Fähigkeiten bei Sachunterrichtsstudierenden von den Ausbildnern in der Praxis im Kontext des Praxissemesters als relevant sowie umsetzbar angesehen werden. Die Auswertung erfolgt über die qualitative Inhaltsanalyse. Erste Ergebnisse aus den Fokus-Gruppendiskussionen zur Relevanz und Umsetzbarkeit von diagnostischen Handlungssituationen werden vorgestellt.

Referenz:

Stegemann, Sandra & Rumann, Stefan (2018). Sachunterricht: Diagnostische Fähigkeiten im Praxissemester fördern . In: C. Maurer (Hrsg.), Qualitätsvoller Chemie- und Physikunterricht- normative und empirische Dimensionen. Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik, Jahrestagung in Regensburg 2017. (S. 900). Universität Regensburg

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